Unser Honig ist ein reines Naturprodukt, das wir ohne weitere Zusätze direkt aus den Waben schleudern. Wir ernten in der Regel einmal im Frühjahr und einmal im Sommer. Obwohl wir nicht mit den Bienen „wandern“ wird der Honig jedes Jahr einzigartig:

Frühjahrs- und Sommerhonig:
Je nach Witterung im Frühjahr und frühen Sommer, und damit dem Nahrungsangebot („Tracht“), unterscheidet sich der Honig in Geschmack, Farbe und Konsistenz.
Der Frühjahrshonig, hier in Karow mit viel Obstblüte, Frühblühern und, je nach Saison, mehr oder weniger Rapsanteil, ist heller und hat eine feine Süße. Nach dem Rühren ergibt sich eine glatte, feinsteife Konsistenz – perfekt etwa für einen Brotaufstrich…
Im Sommer sorgt ein hoher Anteil von Lindenblüte für eine goldenere Färbung und einen würzigen Geschmack. Diese Variante bietet sich wie der Frühjahrshonig an zum Frühstück, zum Süßen von Tee, Getränken und Salatsaucen…
Kristallisation:
Alle Honige enthalten neben den einzigartigen Spurenelementen vor allem Zuckermoleküle (Glucose, Fructose und Saccharose) in verschiedenen Anteilen. Diese Zuckeranteile lagern sich nach einiger Zeit aneinander – der Honig kristallisiert (eine Ausnahme bildet reiner Akazienhonig, der flüssig bleibt). Je nach Nektaranteilen und Lagertemperatur beginnt diese Kristallisation nach wenigen Wochen oder mehreren Monaten – der Honig wird fest. Wenn der Honig schon flüssig abgefüllt wurde passiert dies in den Gläsern – das Ergebnis ist schwer vorherzusagen.
Um die Konsistenz etwas besser zu steuern warten die Imker auf den Moment, wenn die natürliche Kristallisation einsetzt, und rühren den Honig noch einmal vorsichtig. Der danach abgefüllte Honig bleibt langfristig cremig bis feinsteif. Wie fest genau – das ist wie beim Geschmack von gutem Wein auch immer ein bisschen Glücksache…
Abgefüllter Honig hält sich in aller Regel zwischen 2 Jahren und unendlich – vorausgesetzt er wird kühl und dunkel gelagert. Manchmal hält sich ein Glas aber auch nur wenige Tage – wenn der Honig einfach wieder zu lecker war…

